Wir sind noch da – Am Ende Europas


Sa. 14.03.2026 – Mi. 25.03.2026

Vernissage 17 Uhr,

Glashalle Ost 1.OG

Das Geflüchtetenlager Moria auf der griechischen Insel Lesbos brannte vor fast sechs Jahren ab. Seitdem ist die Situation der Geflüchteten weitgehend aus der öffentlichen Berichterstattung verschwunden. Doch wie sieht die Lage heute vor Ort aus?

Die Ausstellung „Wir sind noch da – Am Ende Europas“ erzählt die Geschichten geflüchteter Menschen, die im aktuellen Lager Mavrovouni leben. Europas Außengrenzen werden von Frontex und nationalen Küstenwachen wie eine Festung verteidigt. Geflüchtete sehen sich weiterhin systematischer Schikane ausgesetzt – fast täglich kommt es zu sogenannten Push-Backs.

Im Februar 2025 reisten die Fotografin Sabrina Türschmann und die Journalistin Leonie Fößel nach Lesbos, um die aktuelle Situation zu dokumentieren. Die Menschen, die ihnen begegneten und sie in ihren Zelten und Containern willkommen hießen, werden in dieser Ausstellung porträtiert. Denn sie sind weit mehr als ihr Aufenthaltsstatus: Es sind Menschen, die Schlimmes erlebt haben – und trotzdem weitermachen. Sie lachen, sie weinen, sie teilen ihre Geschichten.

Begleitet wird die Ausstellung von Gedichten und Texten des afghanischen Autors Abdullah Qasimi.

Als Teil des Rahmenprogramms der Vernissage am 14. März teilt Arif Haidary vom Bayerischen Flüchtlingsrat,  der selbst vor einigen Jahren aus Afghanistan geflüchtet ist, um 17 Uhr einen Teil seiner Geschichte mit dem Publikum. Kerem Schamberger von der Organisation Medico International ordnet die politische Lage vor Ort und EU-weit ein.

Die Ausstellung wird gefördert durch den Migrationsbeirat der Landeshauptstadt München.

partial view of Mavrovouni refugee camp on the island Lesvos, Greece.

www.sabrinatuerschmann.com
@sabrina.tuerschmann